Kers Blog
Praxiswissen für Porsche Zentren und Premium-Autohäuser, direkt aus echten Kampagnen.
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Kurzantwort: Google Ads holt Menschen ab, die bereits suchen. Meta Ads erzeugt Nachfrage bei Menschen, die noch nicht suchen. Im Autohaus brauchen Sie beides, aber selten gleichzeitig und fast nie im gleichen Verhältnis. Wer nur ein Budget hat, startet dort, wo die Nachfrage schon da ist.
Die Frage kommt in fast jedem Erstgespräch: Sollen wir auf Google oder auf Meta setzen? Dahinter steckt meistens eine andere Frage. Nämlich die, warum das aktuelle Budget nicht das bringt, was es bringen soll. Beide Kanäle funktionieren im Autohaus, sie tun nur völlig Unterschiedliches. Wer sie gegeneinander ausspielt, verliert in beiden.
Der Unterschied liegt nicht in der Technik, sondern im Moment.
Wie wir das für Porsche Zentren und Premium-Autohäuser umsetzen, zeigen wir auf unserer Seite Marketing für Porsche Zentren.
Daraus folgt alles Weitere. Google braucht eine bestehende Suchmenge in Ihrem Einzugsgebiet. Meta braucht ein Angebot, das stark genug ist, um jemanden aus dem Scrollen zu holen.

Google Ads spielt seine Stärke aus, wenn drei Dinge zusammenkommen:
Typische Fälle im Autohaus: Service und Werkstatt, Gebrauchtwagen mit konkreten Modellnamen, Ersatzteile und die eigene Marke. Der letzte Punkt wird oft unterschätzt. Wenn Mitbewerber oder Portale auf Ihren Firmennamen bieten, zahlen Sie für Sichtbarkeit, die Ihnen eigentlich gehört.
Meta ist der richtige Kanal, wenn die Suchmenge zu klein ist oder Sie etwas verkaufen wollen, wonach niemand aktiv sucht.
Hier entscheidet nicht das Keyword, sondern das Angebot. Ein austauschbares "Jetzt Probefahrt vereinbaren" verbrennt Budget. Ein konkretes Angebot mit Modell, Rate und Frist funktioniert.
In der Praxis läuft es meistens so: Meta erzeugt Aufmerksamkeit und Anfragen, Google fängt die Menschen ein, die danach nach Ihnen suchen. Wer nur Meta schaltet und Google ignoriert, schickt einen Teil der selbst erzeugten Nachfrage zur Konkurrenz.
Damit das messbar wird, müssen drei Dinge sauber sein:
Ohne diesen Kreislauf vergleichen Sie zwei Kanäle anhand der falschen Zahl. Und dann gewinnt fast immer der Kanal mit den billigsten Anfragen, nicht der mit den besten.
Vier Signale, die sich ohne Analyse-Tool erkennen lassen:
Mit dem Kanal, in dem die Nachfrage schon da ist. Das ist meistens Google, insbesondere im Service. Sobald das läuft und die Zuordnung steht, kommt Meta als Kanal für Angebote und Aktionen dazu.
Wichtiger als die Höhe ist die Laufzeit. Ein Budget, das nach zwei Wochen abgedreht wird, liefert keine belastbare Aussage. Planen Sie mindestens einen vollen Monat pro Kanal, und ändern Sie in dieser Zeit möglichst wenig.
Ja. Eine Suchanfrage und eine Anzeige im Feed haben unterschiedliche Erwartungen. Wer aus der Suche kommt, will die Antwort auf genau seine Frage. Wer aus dem Feed kommt, muss erst überzeugt werden, dass das Angebot echt ist.
Die Frage lautet nicht Google oder Meta. Sie lautet: Wo ist Nachfrage, die ich abholen kann, und wo muss ich sie erst erzeugen? Beantworten Sie das ehrlich für Ihr Einzugsgebiet, bevor Sie Budget verteilen. Und sorgen Sie dafür, dass jede Anfrage bis zum Abschluss nachvollziehbar bleibt. Ohne diese Spur ist jeder Kanalvergleich ein Bauchgefühl mit Rechnung.
Wenn Sie wissen wollen, welcher Kanal für Ihr Haus der richtige Startpunkt ist, sehen wir uns Ihre Zahlen gemeinsam an. In der kostenlosen Potenzialanalyse gehen wir Einzugsgebiet, Angebot und Nachverfolgung durch und legen die Reihenfolge fest.
ÜBER DEN AUTOR

Max Mustermann
Max Mustermann ist Experte für Online-Marketing und hat bereits zahlreiche Projekte aufgebaut in denen er sein Wissen unter Beweis gestellt hat. In diesem Blog erfährst du mehr über seine Expertise.
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Über den Autor
Kerem Sivrikaya
Gründer und Geschäftsführer der Kers Consulting UG
Über 10 Jahre Marketing für Porsche AG, Porsche Deutschland und Porsche Zentren. Zertifiziert von Google, Meta und OMR.
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