Kers Blog
Praxiswissen für Porsche Zentren und Premium-Autohäuser, direkt aus echten Kampagnen.
36 Fachartikel zu Kampagnen, CRM und Vertrieb
Wenn der Preis feststeht und der Fahrzeugbestand zentral verwaltet wird, fallen zwei klassische Hebel weg. Der Verkäufer kann nicht mehr über einen Nachlass zum Abschluss kommen, und das Haus kann sich nicht mehr über ein besonders gutes Angebot vom Nachbarn abheben.
Gleichzeitig führt der Weg des Kunden häufiger über die Herstellerplattform. Er informiert sich dort, konfiguriert dort und entscheidet sich für ein Fahrzeug, bevor er mit einem Haus spricht. Die Frage ist dann nicht mehr, ob er kauft, sondern bei wem er kauft und wer ihn die nächsten Jahre betreut.

Genau an dieser Stelle entscheidet sich der Wettbewerb neu. Wenn der Kunde zwischen drei Häusern derselben Marke wählt und der Preis überall gleich ist, gewinnt das Haus, das er kennt. Kennen entsteht nicht durch einen Eintrag im Händlerverzeichnis, sondern durch Präsenz im Alltag: Beiträge, die in der Region ausgespielt werden, Gesichter statt Logos, Werkstattthemen, Veranstaltungen, Bewertungen.
Wie wir das für Porsche Zentren und Premium-Autohäuser umsetzen, zeigen wir auf unserer Seite Marketing für Porsche Zentren.
Das ist kein Markenmarketing, das der Hersteller ohnehin macht. Es ist lokale Arbeit, die kein anderer für Sie übernimmt.
Konzentrieren Sie sich auf das, was Ihnen gehört:
In einem Umfeld mit festen Preisen wird Wiederkauf zur wichtigsten Kennzahl. Ein Kunde, der alle drei bis vier Jahre wechselt und zwischendurch Service macht, ist über zehn Jahre ein erheblicher Deckungsbeitrag. Dieser Kunde geht selten wegen des Preises, er geht wegen Nachlässigkeit.
Praktisch heißt das: Wissen Sie, bei wem in den nächsten sechs Monaten das Leasing endet? Wer seit zwei Jahren nicht in der Werkstatt war? Wer schon zweimal bei Ihnen gekauft hat? Diese drei Listen lassen sich aus jedem CRM ziehen und sind die günstigste Quelle für neue Abschlüsse.
Marketing wandert damit weiter in die Verantwortung des Hauses, nicht der Zentrale. Das muss kein großes Team sein. Es braucht jemanden, der die Kampagnen im Blick hat, jemanden, der regelmäßig Material aufnimmt, und einen klaren Prozess, wie Anfragen im Verkauf landen und dort bearbeitet werden. Alles andere lässt sich mit Partnern lösen.
Wichtig ist, dass die Daten bei Ihnen bleiben. Wer seine Kampagnen, seine Landingpages und sein CRM selbst kontrolliert, behält den Zugang zum Kunden, unabhängig davon, wie sich das Vertriebsmodell weiterentwickelt.
Nein, solange Sie sich an die Corporate Identity und die Pflichtangaben halten. Die meisten Hersteller begrüßen lokale Aktivität, sie geben nur den gestalterischen Rahmen vor.
Gerade dann. Herstellerwerbung schafft Nachfrage für die Marke. Wer diese Nachfrage in der Region einsammelt, entscheidet sich vor Ort und nicht in der Zentrale.
Mit dem eigenen Bestand. Die Listen sind vorhanden, die Kosten sind gering, und die Abschlussquote ist höher als bei jeder Neukundenkampagne.
Je stärker Preis und Produkt zentral gesteuert werden, desto wichtiger wird alles, was nur lokal passieren kann. Häuser, die in Sichtbarkeit, Bestandspflege und Betreuung investieren, gewinnen den Kunden auch dann, wenn der Preis überall gleich ist.
Wenn Sie Ihre lokale Aufstellung überprüfen möchten, sprechen Sie uns an. In der kostenlosen Potenzialanalyse schauen wir auf Bestand, Sichtbarkeit und Prozesse in Ihrem Haus.
ÜBER DEN AUTOR

Max Mustermann
Max Mustermann ist Experte für Online-Marketing und hat bereits zahlreiche Projekte aufgebaut in denen er sein Wissen unter Beweis gestellt hat. In diesem Blog erfährst du mehr über seine Expertise.
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Über den Autor
Kerem Sivrikaya
Gründer und Geschäftsführer der Kers Consulting UG
Über 10 Jahre Marketing für Porsche AG, Porsche Deutschland und Porsche Zentren. Zertifiziert von Google, Meta und OMR.
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